Freiburg, 27. August 2020. Die virtual minds group hat einen neuen Mann an der Spitze ihres Marketings. Mit Wirkung zum 01. August hat die zur ProSiebenSat.1-Gruppe gehörende Technologieholding Michael Schleusner zum Director Marketing befördert. Der bisherige Leiter des Marketings der virtual minds Tochter ADITION technologies AG, der diese Funktion auch weiterhin ausüben wird, ist ab sofort gruppenübergreifend für die Koordi­nation und Steuerung der Marketing- und Kommunikations­aktivitäten sowie -teams von ADITION technologies, AdClear, The ADEX und Yieldlab in der DACH-Region verantwortlich. Schleusner berichtet in der neu geschaffenen Position direkt an Bernd Hoffmann, CEO virtual minds AG.

Michael Schleusner (39) verfügt über eine rund 20-jährige Digital- und B2B-Marketingexpertise, auch aus Unternehmertätigkeit als Gründer und Geschäftsführer eines Online-Marketing-Startups. Der Betriebswirt startete seine Unternehmenslaufbahn im Healthcare-Sektor bei der IKK Nordrhein, wo er ab 2006 im B2B-Marketing tätig war. 2009 wechselte er als Referent Online-Marketing zur IKK classic (Vereinigte IKK) und verantwortete dort den Auf- und Ausbau des gesamten Online-Marketing-Bereichs der bundesweit agierenden Innungskrankenkasse. 2013 verlagerte Schleusner seinen beruflichen Schwerpunkt in die Adtech-Branche und zum Düsseldorfer Werbetechnologie-Spezialisten ADITION technologies (Adserving und seit 2020 auch Demand-Side-Plattfom (DSP)) und zeichnet seitdem als Leiter Marketing für sämtliche Marketingaktivitäten des Mediatechnologieanbieters in der DACH-Region und Großbritannien verantwortlich.

Der Schwerpunkt von Schleusners Tätigkeit in seiner neuen Position als Director Marketing von virtual minds wird vor allem auf der weiteren Markenprofilierung der Holding-Töchter sowie der Intensivierung ihrer Kunden- und Marktkommunikation liegen.

Bernd Hoffmann, CEO virtual minds, erklärt: „Ich freue mich sehr, dass mit Michael Schleusner ein ausgewiesener Marketingexperte und kreativer Kopf aus unseren eigenen Reihen den Ausbau und die weitere Integration aller gruppenweiten Marketing- und Kommunikationsaktivitäten übernimmt. Wir haben eine gut gefüllte Roadmap mit vielen ambitionierten Projekten, und ich bin sicher, dass Michael mit seinem track record und seiner Markterfahrung wichtige Impulse für unsere weitere erfolgreiche Entwicklung beisteuern wird.“

Über virtual minds

Die 2001 gegründete virtual minds AG (Freiburg) vereint als Holding namhafte Digital- und Mediatechnologieanbieter unter ihrem Dach. ADITION technologies (Enterprise-Marketing-Plattform, Adserving und Active Agent Omnichannel-DSP), The ADEX (Data-Management-Plattform, Cross-Device-Medialösungen) und Yieldlab (Omnichannel-SSP) gehören seit Jahren zu den deutschen und europäischen Top-Playern in ihren jeweiligen Segmenten und bilden gemeinsam das führende europäische modulare Full-Stack-Angebot für den digitalen Werbe-markt. Zu den internationalen Kunden von virtual minds zählen große Verlags- und TV-Häuser und ihre Vermarktungsunits, Agenturgruppen sowie zahlreiche Top-Werbungtreibende. Die virtual minds AG ist eine 100%-ige Tochter der ProSiebenSat.1 Group.

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Hamburg / Freiburg, 28. Mai 2020. Der Bundesgerichtshof (BGH) beschließt in seinem heutigen Urteil (Az. I 49 7/16) die Pflicht zur aktiven Zustimmung bei der Verwendung von Cookies durch Publisher (sogenanntes Opt-In-Verfahren). Damit passt der BGH die bisherige deutsche Rechtsprechung dem europäischen Recht an und bringt eine feste Säule in den Vermarktungs­modellen vieler Verlage, Werbetreibenden und E-Commerce-Websites ins Wanken.

Das heute verkündete BGH-Urteil in der Rechtssache Planet49 (Az. I 49 7/16) schafft zumindest in einem wichtige Punkt Klarheit über die Verwendung von Cookies zu Werbezwecken: Hierzu ist künftig auch in Deutschland eine aktive Einwilligung des Nutzers erforderlich. Für den Online-Werbemarkt in Deutschland ist dies ein Paradigmen­wechsel, der wirtschaftlich große Auswirkungen auf die Refinan­zierungsmöglichkeiten von Anbietern digitaler Inhalte haben kann.

Besonders betroffen hiervon sind Webseitenbetreiber (Publisher, Blogbetreiber und Shops), die auf die aktive Einwilligungslösung zur Speicherung von Cookies umstellen müssen. Die bisher auf Cookies basierte zielgruppengenaue Werbung stellt eine wichtige Finanzie­rungssäule für Anbieter digitaler Medien und journalistischer Angebote dar. Die Folge sind sinkende Reichweiten und eine weitere Verschiebung der Media Budgets zu loginpflichtigen Online-Angeboten großer US-Player. Und auch für europäische Werbetechnologie­anbieter bedeutet das Urteil eine weitere Schwächung ihrer Position gegenüber US-Plattformen.

„Das Urteil erhöht die Anforderungen für Anbieter von Digitalinhalten bei der werblichen Vermarktung. Einwilligungen sind für dieses vielschichtige wirtschaftliche Ökosystem ein schwer handhabbares Instrument, welches zahlreiche Herausforderungen mit sich bringt. Für digitale Medienanbieter bedeutet dies eine deutliche Erhöhung der technischen Komplexität sowie der rechtlichen und wirtschaftlichen Risiken, welchen letztlich nur durch branchenweite Standards und sorgfältige technische und rechtliche Implementierungen begegnet werden kann. Rechtspolitisch wäre zu wünschen, dass der EU-Gesetzgeber auf Basis einer Evaluierung der Umsetzung der e-Privacy-Richtlinie in den EU-Mitgliedsstaaten die richtigen Schlüsse zieht und hierbei insbesondere auch die zum Teil kontraproduktiven ökonomischen und datenschutzrechtlichen Steuerungseffekte der Regelungen zutreffend bewertet.“, so Stephan Zimprich, Partner im IP- und Technologie-Team bei Fieldfisher.

„Die faktische Beendigung des bisherigen deutschen Sonderweges durch das heutige BGH-Urteil mag konsequent und letztendlich auch richtig sein mit Blick auf eine europaweite Rechtsvereinheitlichung und -sicherheit. Und sicher hat die digitale Branche mit cookiebasierten Targeting- und Tracking-Auswüchsen den Weg bis zu diesem Punkt mitgeebnet. Dennoch ist die heutige Entscheidung der vorläufige Höhepunkt in einer langen Reihe von kritikwürdigen gesetzlichen (Fehl-)Regulierungen, die in der Praxis fatalerweise genau das Gegenteil dessen bewirken, was eigentlich Ziel der Politik ist. Denn die finale Implementierung eines strikten Consent-Regimes bedeutet unter dem Strich: weniger Pseudonymität, dafür mehr Personenbezug von Daten. Weniger Kontrolle im Browser, dafür mehr intransparente Backend­prozesse bis zur Entwicklung von Cookie-unabhängigen Lösungen, die der Nutzer überhaupt nicht mehr einsehen geschweige denn kontrollieren kann. Mehr Medien- und Meinungsmonopolisierung und Marktmacht durch weitere Konzen­tration von Werbegeldern bei großen globalen Login-Walled-Gardens statt lokaler Pluralität. Weniger Datenhaltung in Deutschland und der EU – dafür mehr Daten­verarbeitungsmöglichkeiten in den USA und durch US-Behörden. Offensichtlich ist es der digitalen Branche nicht gelungen, den politisch Verantwortlichen den Trugschluss ihrer Datenschutzpolitik rechtzeitig und ausreichend zu vermitteln. Bleibt die Hoffnung, dass die auf den Weg gebrachten Login-Allianzen und weitere Post-Cookie-Initiativen aus dem deutschen und europäischen Markt in der Lage sind, die schlimmsten Folgeeffekte abzufedern. Denn die nächste Markt­disruption durch die Browserhersteller zeichnet sich bereits ab – und sie wird kein level playing field im Auge haben oder nach berechtigten deutschen oder europäischen Marktinteressen fragen“, erklärt Thomas Peruzzi, CTO Technologie des führenden europäischen Adtech-Anbieters virtual minds AG.

Über Fieldfisher

Fieldfisher ist eine dynamisch wachsende, internationale Wirtschaftskanzlei mit rund 800 Rechtsanwälten in Belgien, China, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Spanien, UK und USA – Silicon Valley. Besondere Schwerpunkte der Kanzlei liegen in den Bereichen Finance, Tech, Energy & Natural Resources und Life Sciences. Außerdem berät die Kanzlei Unternehmen aller Wirtschaftszweige vom Start-up bis zu führenden, weltweit tätigen Konzernen sowie die Öffentliche Hand.

Über virtual minds

Die 2001 gegründete virtual minds AG (Freiburg) vereint als Holding namhafte Digital- und Mediatechnologieanbieter unter ihrem Dach. ADITION technologies (Enterprise-Marketing-Plattform, Adserving und Active Agent Multi-Channel-DSP), The ADEX (Data-Management-Plattform) und Yieldlab (Multi-Channel-SSP) gehören seit Jahren zu den deutschen und europäischen Top-Playern in ihren jeweiligen Segmenten und bilden gemeinsamen das führende europäische Full-Stack-Angebot für den digitalen Werbemarkt. Zu den Kunden von virtual minds zählen große deutsche Verlags- und TV-Häuser und ihre Vermarktungsunits, internationale Agenturgruppen sowie zahlreiche Top-Werbungtreibende. Die virtual minds AG ist eine 100%-ige Tochter der ProSiebenSat.1 Group.

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Freiburg, 14. Januar 2019. Die virtual minds AG startet mit einem neuen Vorstandsmitglied ins neue Jahr. Seit 01. Januar verstärkt Nils Röhrig als Chief Product Officer (CPO) das Top Management der Freiburger Technologieholding. Mit der Verpflichtung von Nils Röhrig, der ab sofort gruppenübergreifend die Produktstrategie und das Business Development im Geschäftsbereich Mediatechnologie verantwortet, untermauert die virtual minds group ihre Wachstumsambitionen und ihre Marktpositionierung als führender europäischer Adtech-Anbieter.

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